Anwenderbericht zur Introvision

Ich habe Introvision in einer zweitägigen Einführungsveranstaltung kennen gelernt und dann in einer Einzelsitzung vertieft. Das faszinierende daran ist, wie effektiv die Methode ist. Mit wenigen, zum Teil nur einer Sitzung, können Themen gelöst werden, die kognitiv erkannt und verstanden und nicht gelöst wurden. Meine Erfahrung ist, dass die rationale Einsicht einen Aha-Effekt verleiht und im ersten Moment eine Erleichterung. Denn mein Kopf hat endlich einen Grund, warum ich in manchen Situationen so reagiere und nicht anders. Nur in der Situation selbst geholfen, hatte mir diese rein verstandesmäßige Einsicht nicht.

Der Ansatz der Introvision hilft mir tatsächlich in der Situation anders – selbstbestimmt statt unwillkürlich – reagieren zu können. Situationen haben nicht mehr den Charakter eines „roten Knopfes“, den Dritte bzw. bestimmte Wahrnehmungen jederzeit auslösen können. Ich übe nun seit zwei Wochen täglich 15 min. und erlebe deutlich mehr Gelassenheit. Schon nach der ersten Sitzung bekam ich von meinem Umfeld Rückmeldungen wie: „Du strahlst so“, „Du wirkst viel souveräner“, „Egal, was Du tust, es scheint Dir gut zu tun“.

In Teamentwicklungen und Führungsworkshops sprechen mich Teilnehmer immer wieder an, dass das Belastende in fordernden Zeiten oder angespannten Situationen sei, dass sie wie fremdgesteuert agierten. Das würde die Zusammenarbeit bzw. die Besprechungskultur belasten. Unkontrollierter Stress. Auch hier kann Introvision helfen, d.h. die Methode ist meines Erachtens im Businessbereich essentiell und kann wesentlich zur Kultur beitragen. Findet die Methode einen breit gestreuten Einsatz, kann sie einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag leisten i.S. eines friedfertigeren und reiferen Umgangs.

Andrea M.
Personal- und Organisationsentwicklerin

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