Fallbericht: IntrovisionCoaching

Die Klientin, eine Frau in den Fünfzigern, bat dringend um eine Termin. Sie hatte die Gelegenheit, einen großen Schritt in ihrem Leben zu tun, dazu brauchte sie jedoch Mut, Mut, der ihr im Moment noch abging. Sie hatte sich in ihrem Job, dem sie von zu Hause aus nachging, seit ihre Kinder erwachsen waren, so gut bewährt, dass ihr Arbeitgeber sie weiter aufbauen und fördern wollte. Dazu sollte sie einen zweitägigen Kongress in einer weit entfernten Stadt besuchen.

Sie wünschte sich einerseits sehnlichst, das zu machen, hatte jedoch andererseits große Panik davor, da sie sich schon seit Jahren nicht mehr allein aus dem Haus traute.

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Introvision und Transaktionsanalyse ergänzen sich ideal

Im IntrovisionCoaching kann es vorkommen, dass es für Coach und Klienten schwierig ist, den richtigen Satz herauszufinden, den Satz, der imstande ist, beim Klienten genau die inneren Alarme auszulösen, die sein Problem konstituieren. Dieser den Imperativ bedrohende Satz ist bei der Arbeit mit Introvision aber das A und O – ohne den richtigen Satz geht sie ins Leere.

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Manager brauchen mentale Fitness

Vorbei die Zeiten, als schwer übergewichtige Manager sich mit Zigarre ablichten ließen, die ihren sicherlich auch vorhandenen Stress eher mit einem guten Cognac zu bewältigen suchten, um dann der damals berüchtigten „Managerkrankheit“ anheimzufallen. Die Berufsgruppe hat daraus gelernt und statt Braten und schwerem Rotwein gibt es heutzutage Fitnessteller und Marathon.

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Mehr Führungsqualität mit Introvision

Ist doch interessant, dass in dem schönen deutschen Wort Führungskraft die Kraft eine so eminente Rolle spielt – immerhin wird sie der Führung gleichberechtigt beigeordnet.

Da stellt sich natürlich die Frage, was macht (eine) Führungskraft aus? Wenn man die Führungskräfte, die einem im Leben schon begegnet sind, Revue passieren lässt, kommen einem ganz unterschiedliche Typen in den Sinn.

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Die vier Kategorien innerer Konflikte

Zu einem inneren Konflikt im Sinne der Introvision kommt es immer dann, wenn die Wirklichkeit anders ist, als der Imperativ vorschreibt oder wenn man Angst davor hat, dass genau das passieren könnte. Und immer, wenn der Imperativ in diese Gefahr gerät, wird das intrapsychische Alarmsystem aktiviert. Sämtliche inneren Alarmglocken beginnen laut zu schrillen: „Höchste Gefahr, denn was du unbedingt haben oder unbedingt vermeiden musst, droht schief zu gehen!“ Als Folge erlebt der Mensch eine erhöhte Anspannung, die sich von sehr unangenehmen Gefühlen bis hin zu Angst oder einer echten Panikattacke steigern kann, mit allen damit verbundenen körperlichen Auswirkungen.

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Skript und Introvision

Einschränkungen und Blockaden überwinden

Um zu verstehen, wie es zu Verhaltensmustern kommt, die sich durch die ganze Lebensgeschichte ziehen und die von außen betrachtet oft gänzlich unverständlich scheinen, ist das Konzept des „Lebensskripts“ aus der Transaktionsanalyse ein wertvolles und hilfreiches Modell. Ein Skript bezeichnet eigentlich das Drehbuch eines Films und ganz ähnlich ist der Begriff auch im psychologischen Zusammenhang zu verstehen. So, wie das Skript eines Stückes dem Schauspieler seine Rolle aufzwingt – er hat keine Berechtigung, selbständig aus dem Schurken den Helden zu machen, sondern muss dem vorgeschriebenen Muster folgen – so sorgt das Lebensskript dafür, dass ein Mensch immer wieder bestimmten Verhaltensmustern folgt. Das geht mit vielen Einschränkungen und inneren Blockaden einher.

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Systemisches Coaching und Introvision

Eine gerade durchgeführte Untersuchung hat ergeben, dass sich systemisches Coaching in Deutschland mehr als in anderen westlichen Ländern großer Beliebtheit erfreut. Während bei uns die systemischen Coaches die Mehrzahl zu bilden scheinen, spielt das systemische Coaching zum Beispiel in Amerika überhaupt keine Rolle. Weshalb sich das so entwickelt hat, entzieht sich meiner Kenntnis, erklärt sich aber vielleicht aus der deutschen Vorliebe für klare Strukturen und weil „systemisch“ so schön nach „systematisch“ klingt?

Wie auch immer, systemisches Coaching hat natürlich auf jeden Fall etwas zu bieten:

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IntrovisionCoaching als zusätzliche Unterstützung für erfolgreiche Führungskräfte

Wer in seinem Beruf erfolgreich ist, denkt für gewöhnlich nicht darüber nach, ob ein IntrovisionCoaching, oder überhaupt irgendeine Form von Coaching, für die eigene Person von Nutzen sein könnte – wozu auch? Man ist schließlich erfolgreich, oder? Man hat alles im Griff, der Laden läuft, die Aufgaben machen Spaß – was sollte ein Coaching da noch verbessern?

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Den Imperativ-Alarm-auslösenden Satz finden

Den Imperativ-Alarm-auslösenden Satz finden

Wenn man den Imperativ gefunden hat, der für den Alarm verantwortlich ist, ist das Ziel im IntrovisionCoaching, den Alarm auszulösen, damit der Klient in der Haltung der weiten Wahrnehmung damit sitzen und alle Reaktionen auf der körperlichen, emotionalen und mentalen Ebene erfahren kann, ohne in diese Vorgänge einzugreifen. Grundsätzlich wird der Alarm ausgelöst durch einen Satz, der diesen Imperativ bedroht. Das muss also ein Satz sein, der genau das androht, was laut Imperativ keinesfalls sein darf.

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Wie findet man den richtigen Imperativ?

Wie findet man den richtigen Imperativ?

Eine der Schwierigkeiten, die bei der Arbeit mit Introvision auftauche können, ist, den richtigen Imperativ zu finden. Besonders wenn man sich „im Alleingang“ mit Introvision versucht, ohne fachmännische Hilfe von außen, scheitert ein Erfolg manchmal daran, dass man nicht erkennt, welches der Imperativ ist, mit dem man die Arbeit an sich selbst beginnen sollte.

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Wenn das Umfeld negativ auf die Introvision reagiert

Nach einer intensiven Introvisions-Erfahrung kann es für den Klienten gelegentlich zu Schwierigkeiten mit seinem Umfeld kommen. Das mag zwar zunächst als „negativer Begleitumstand“ erlebt werden – ist tatsächlich aber eher ein Anzeichen dafür, dass das IntrovisionCoaching gut funktioniert hat, und kein Signal dafür, dass man sich Sorgen machen müsste.

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Das GROW-Modell bringt kein Wachstum im Coaching

Es gibt ein bekanntes und in vielen Firmen auch sehr beliebtes Konzept für internes Coaching, das sich das GROW-Modell nennt. GROW – G= Goal, R= Reality, O= Obstacles, W= Ways, ist eine wunderbar griffige Zusammenstellung von Großbuchstaben, die Wachstum suggeriert und sicherlich nicht nur, aber auch deswegen, schnell viele Anhänger gefunden hat. Außerdem erweckt das Modell den Anschein, als könnte man den komplexen Prozess des Coachings damit auf eine einfache Formel reduzieren – eine Vorgehensweise, die eigentlich immer in die Irre führt. Wie sagte schon Einstein so treffend: „Man soll die Dinge so einfach wie möglich machen, aber nicht einfacher!“ Coaching ist und bleibt eine komplexe Angelegenheit, die man nicht in ein 08/15 Rezept pressen kann, denn das wird dem Coaching nicht gerecht. Was ist das Ziel, wie ist die Situation, welche Hindernisse gibt es und was ist zu tun, zack, zack und jetzt los – so funktioniert Coaching vielleicht in einem amerikanischen Actionfilm, aber nicht mit Menschen aus Fleisch und Blut, die, wenn es so einfach wäre, ihr Problem ja vermutlich schon längst gelöst hätten.

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Angst vor Scheitern als Motor für Erfolg

Oft genug ist die Angst vor dem Scheitern der Motor für den Erfolg

Im Coaching kann man immer wieder die Erfahrung machen, dass erfolgreiche Menschen aus ganz unterschiedlichen Gründen erfolgreich sind. Manche sind erfolgreich, weil sie gute Ideen haben, die sie mit viel Freude umsetzen, sie haben Spaß am Gestalten und sie können sich auch richtig über ihre Erfolge freuen, sie genießen und feiern sie – sie packen immer wieder gern Dinge an, weil sie es sich zutrauen und sind voller Elan und Begeisterungsfähigkeit.

Und dann gibt es sehr erfolgreiche Menschen, die im Grunde genommen wirken, als wären die Höllenhunde hinter ihnen her. In ihrem Innern sind sie voller Zweifel an ihren Fähigkeiten und sehr häufig findet man bei ihnen den Glauben: „Irgendwann wird die Welt mich als den Hochstapler entlarven, der ich in Wirklichkeit bin!“ Obwohl sie kontinuierlich über Jahre einen Erfolg nach dem anderen produzieren, sind sie innerlich davon überzeugt, „eigentlich“ nichts zu können.

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