Den Imperativ-Alarm-auslösenden Satz finden

Den Imperativ-Alarm-auslösenden Satz finden

Wenn man den Imperativ gefunden hat, der für den Alarm verantwortlich ist, ist das Ziel im IntrovisionCoaching, den Alarm auszulösen, damit der Klient in der Haltung der weiten Wahrnehmung damit sitzen und alle Reaktionen auf der körperlichen, emotionalen und mentalen Ebene erfahren kann, ohne in diese Vorgänge einzugreifen. Grundsätzlich wird der Alarm ausgelöst durch einen Satz, der diesen Imperativ bedroht. Das muss also ein Satz sein, der genau das androht, was laut Imperativ keinesfalls sein darf.

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Wie findet man den richtigen Imperativ?

Wie findet man den richtigen Imperativ?

Eine der Schwierigkeiten, die bei der Arbeit mit Introvision auftauche können, ist, den richtigen Imperativ zu finden. Besonders wenn man sich „im Alleingang“ mit Introvision versucht, ohne fachmännische Hilfe von außen, scheitert ein Erfolg manchmal daran, dass man nicht erkennt, welches der Imperativ ist, mit dem man die Arbeit an sich selbst beginnen sollte.

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Wenn das Umfeld negativ auf die Introvision reagiert

Nach einer intensiven Introvisions-Erfahrung kann es für den Klienten gelegentlich zu Schwierigkeiten mit seinem Umfeld kommen. Das mag zwar zunächst als „negativer Begleitumstand“ erlebt werden – ist tatsächlich aber eher ein Anzeichen dafür, dass das IntrovisionCoaching gut funktioniert hat, und kein Signal dafür, dass man sich Sorgen machen müsste.

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Das GROW-Modell bringt kein Wachstum im Coaching

Es gibt ein bekanntes und in vielen Firmen auch sehr beliebtes Konzept für internes Coaching, das sich das GROW-Modell nennt. GROW – G= Goal, R= Reality, O= Obstacles, W= Ways, ist eine wunderbar griffige Zusammenstellung von Großbuchstaben, die Wachstum suggeriert und sicherlich nicht nur, aber auch deswegen, schnell viele Anhänger gefunden hat. Außerdem erweckt das Modell den Anschein, als könnte man den komplexen Prozess des Coachings damit auf eine einfache Formel reduzieren – eine Vorgehensweise, die eigentlich immer in die Irre führt. Wie sagte schon Einstein so treffend: „Man soll die Dinge so einfach wie möglich machen, aber nicht einfacher!“ Coaching ist und bleibt eine komplexe Angelegenheit, die man nicht in ein 08/15 Rezept pressen kann, denn das wird dem Coaching nicht gerecht. Was ist das Ziel, wie ist die Situation, welche Hindernisse gibt es und was ist zu tun, zack, zack und jetzt los – so funktioniert Coaching vielleicht in einem amerikanischen Actionfilm, aber nicht mit Menschen aus Fleisch und Blut, die, wenn es so einfach wäre, ihr Problem ja vermutlich schon längst gelöst hätten.

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Angst vor Scheitern als Motor für Erfolg

Oft genug ist die Angst vor dem Scheitern der Motor für den Erfolg

Im Coaching kann man immer wieder die Erfahrung machen, dass erfolgreiche Menschen aus ganz unterschiedlichen Gründen erfolgreich sind. Manche sind erfolgreich, weil sie gute Ideen haben, die sie mit viel Freude umsetzen, sie haben Spaß am Gestalten und sie können sich auch richtig über ihre Erfolge freuen, sie genießen und feiern sie – sie packen immer wieder gern Dinge an, weil sie es sich zutrauen und sind voller Elan und Begeisterungsfähigkeit.

Und dann gibt es sehr erfolgreiche Menschen, die im Grunde genommen wirken, als wären die Höllenhunde hinter ihnen her. In ihrem Innern sind sie voller Zweifel an ihren Fähigkeiten und sehr häufig findet man bei ihnen den Glauben: „Irgendwann wird die Welt mich als den Hochstapler entlarven, der ich in Wirklichkeit bin!“ Obwohl sie kontinuierlich über Jahre einen Erfolg nach dem anderen produzieren, sind sie innerlich davon überzeugt, „eigentlich“ nichts zu können.

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IntrovisionCoaching als Voraussetzung für Business-Coaching

IntrovisionCoaching als Voraussetzung für Business-Coaching

Autor: Ulrich Dehner

Im Coaching kommt es immer wieder vor, dass ein „normales“ Businesscoaching ohne vorheriges IntrovisionCoaching wenig erfolgversprechend scheint. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der innere Konflikt und die damit verbundenen Alarme so stark sind, dass andere Coachingmethoden – etwa das Reflektieren der beruflichen Situation – dem Problem nicht gerecht werden. Denn wenn das Ergebnis dieser Reflexion am Ende nicht in die Tat umgesetzt werden kann, weil die subjektiven Imperative des Klienten das nicht zulassen, war die ganze Mühe für die Katz. Da ist es sinnvoller, zunächst an den subjektiven Imperativen zu arbeiten, um den inneren Alarm, und damit den inneren Konflikt, aufzulösen, und erst daran anschließend die Reflexion der beruflichen Situation durchzuführen. Ich will das an zwei Beispielen erläutern.

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Introvision in English

Introvision in English

Diesen Blog gibt es jetzt auch auf Englisch. Wir übersetzen allmählich alle Artikel. bis jetzt gibt es einige Grundsatzartikel auf Englisch. Bitte empfehlen Sie Ihren englischsprachigen Freunden folgende Adresse: www.introvision-coaching.de/en/

Ich würde mich sehr freuen, wenn auf diesem Weg die Introvision auch international bekannt würde.

Vielen Dank

Ulrich Dehner

Anwenderbericht zur Introvision

Ich habe Introvision in einer zweitägigen Einführungsveranstaltung kennen gelernt und dann in einer Einzelsitzung vertieft. Das faszinierende daran ist, wie effektiv die Methode ist. Mit wenigen, zum Teil nur einer Sitzung, können Themen gelöst werden, die kognitiv erkannt und verstanden und nicht gelöst wurden. Meine Erfahrung ist, dass die rationale Einsicht einen Aha-Effekt verleiht und im ersten Moment eine Erleichterung. Denn mein Kopf hat endlich einen Grund, warum ich in manchen Situationen so reagiere und nicht anders. Nur in der Situation selbst geholfen, hatte mir diese rein verstandesmäßige Einsicht nicht.

Der Ansatz der Introvision hilft mir tatsächlich in der Situation anders – selbstbestimmt statt unwillkürlich – reagieren zu können. Situationen haben nicht mehr den Charakter eines „roten Knopfes“, den Dritte bzw. bestimmte Wahrnehmungen jederzeit auslösen können. Ich übe nun seit zwei Wochen täglich 15 min. und erlebe deutlich mehr Gelassenheit. Schon nach der ersten Sitzung bekam ich von meinem Umfeld Rückmeldungen wie: „Du strahlst so“, „Du wirkst viel souveräner“, „Egal, was Du tust, es scheint Dir gut zu tun“.

In Teamentwicklungen und Führungsworkshops sprechen mich Teilnehmer immer wieder an, dass das Belastende in fordernden Zeiten oder angespannten Situationen sei, dass sie wie fremdgesteuert agierten. Das würde die Zusammenarbeit bzw. die Besprechungskultur belasten. Unkontrollierter Stress. Auch hier kann Introvision helfen, d.h. die Methode ist meines Erachtens im Businessbereich essentiell und kann wesentlich zur Kultur beitragen. Findet die Methode einen breit gestreuten Einsatz, kann sie einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag leisten i.S. eines friedfertigeren und reiferen Umgangs.

Andrea M.
Personal- und Organisationsentwicklerin

Wie entstehen subjektive Imperative?

Wie entstehen subjektive Imperative?

Ein subjektiver Imperativ ist dadurch gekennzeichnet, dass er entweder mit einer „Muss“- oder einer „Darf nicht“ – Vorstellung gekoppelt ist, sowie gleichzeitig mit der Selbstanweisung, diese Vorstellung keinesfalls aufzugeben. Subjektive Imperative können also zum Beispiel sein „Ich MUSS dieses Projekt erfolgreich zu Ende führen“ oder „Ich MUSS immer freundlich und entgegenkommend sein“ oder „Ich DARF NICHT versagen“ oder „Ich DARF KEINE Schwäche zeigen“.

Wie kommt der Mensch zu einem subjektiven Imperativ?

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Mögliche mentale und körperliche Reaktionen bei der Arbeit mit Introvision

Mögliche mentale und körperliche Reaktionen bei der Arbeit mit Introvision

Autor: Ulrich Dehner

Was während und und nach der Arbeit mit IntrovisionCoaching im Klienten geschieht ist von Person zu Person verschieden. Die Bandbreite reicht von Coachings, bei denen lediglich eine leichte Aufregung vom Klienten verspürt wird, bis hin zu quasi panischen Zuständen. Es kann also sein, dass ein Klient die ganze Arbeit duchläuft, ohne viel mehr als mit ein bisschen Herzklopfen konfrontiert zu sein, während ein anderer schon schreckensstarr wird, wenn der Coach nur den Imperativ-Gefährdungssatz ausspricht. Da wird der innere Alarm also sofort und heftigst ausgelöst. Was ist dann zu tun?

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Persönliches Wachstum durch Introvision beziehungsweise MBSR-Meditation

Persönliches Wachstum durch Introvision beziehungsweise MBSR-Meditation

Autor: Ulrich Dehner

Introvision als Methode, wie sie von Frau Professor Wagner an der Uni Hamburg entwickelt wurde, baut dezidiert auf der Medititationsform auf, wie sie im MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction) – Programm von Jon Kabat-Zinn praktiziert wird. In der MBSR-Meditation lernt der Übende, einen inneren Beobachter zu installieren. In dieser Haltung des inneren Beobachters schaut sich der Übende alles an, was in seinem Inneren passiert.

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Achtsamkeit in der Introvision

Achtsamkeit in der Introvision

Autor: Ulrich Dehner

Im IntrovisionCoaching gibt es einige Faktoren, die eine wesentliche Rolle spielen. So ist es, wie ich schon in früheren Beiträgen ausgeführt habe, wichtig für das Gelingen, wie gut die Problemanalyse war. Der Coach muss die richtigen Imperative herausarbeiten, damit ein Konflikt sich dauerhaft auflösen kann.

Der nächste Punkt ist, dass die Sätze, mit denen der Klient sich in die weite Wahrnehmung seiner inneren Reaktionen begibt, optimal formuliert sein müssen, damit sie den Punkt der Problematik treffen.

Das Thema, auf das ich heute zu sprechen kommen will, bezieht sich auf die Achtsamkeit. Die Klienten müssen zwingend lernen, welches die richtige innere Haltung der Achtsamkeit ist, mit der sie Introvision üben. Nur wenn die Haltung der Achtsamkeit stimmt, kann die Verarbeitung der Imperative stattfinden.

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Miteinander verknüpfte Imperative in der Introvision

Miteinander verknüpfte Imperative in der Introvision

In meinem letzten Beitrag habe ich thematisiert, dass eine gründliche Problemanalyse in der Arbeit mit IntrovisionCoaching unerlässlich ist, weil Imperative untereinander gestaffelt sein können, sodass, um die dauerhafte Auflösung des inneren Konflikts zu erreichen, einer nach dem anderen in der richtigen Reihenfolge bearbeitet werden muss.

Imperative können aber auch in Form einer „Wenn-dann…“ – Verknüpfung auftreten, die der Coach erkennen sollte, um dem Klienten zu helfen, ein nachhaltiges Ergebnis zu erzielen. Und wirklich nachhaltiges Coaching zu bieten, ist schließlich das Ziel von IntrovisionCoaching.

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Problemanalyse in der Introvision

Auch Introvision braucht eine gute Problemanalyse!

Liest man über Introvision, so scheint sie eine einfache Geschichte zu sein, etwas, das man locker ganz allein machen kann. So simpel ist die Sache aber nicht. Auch im Umgang mit dieser scheinbar so unkompliziert nachzuahmenden Methode gibt es Fallstricke, die man nur vermeiden kann, wenn man wirklich weiß, was man tut.

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Praxisbericht Introvision bei Prüfungsangst

Praxisbericht Introvision bei Prüfungsangst
Autor: Ulrich Dehner

Prüfungsangst ist kein Phänomen, von dem nur Schüler und Studenten betroffen sind, denn Prüfungssituationen gibt es auch im Berufsleben andauernd: ein bevorstehendes Bewerbungsgespräch, ein Assessment Center, eine wichtige Präsentation, ein Kundenbesuch – all das und noch mehr kann als Prüfung, die es zu bestehen gilt, empfunden werden.

In dem Praxisbeispiel, das ich hier schildern will, geht es jedoch tatsächlich um eine Studentin, die vor einer wichtigen Prüfung so starke Symptome einer Prüfungsangst entwickelt hatte, dass sie, im wahrsten Sinne des Wortes, alles nur noch zum Kotzen fand.  Das heißt, sich wachte nachts auf, dachte an ihre Prüfung und erlitt Panikattacken, die so heftig waren, dass sie sich übergeben musste.

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Eine neue Form der Selbstregulation für Führungskräfte

Fotolia, Sergey Nivens

 

Praktisch alle Führungskräfte können ein Lied davon singen, dass sie mit immer weniger Personal immer anspruchsvollere Aufgaben zu erledigen haben, dass Mitarbeiterführung ein schwieriges Geschäft ist, dass der Druck immens ist, aber trotzdem perfekte Ergebnisse von ihnen erwartet werden. Perfektion, die sie auch liefern wollen – denn die Konkurrenz schläft nicht, weder die außerhalb, noch die innerhalb der eigenen Firma, wo gelegentlich nur der hauchdünne Firniss der sogenannten „Kinderstube“ das offene Hauen und Stechen verhindert.

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