Was nachhaltiges Coaching auszeichnet (1. Artikel: Nachhaltiges Coaching)

Erschienen in Newsletter Konstanzer Seminare März 2013

Eine ehrgeizige junge Führungskraft war fest entschlossen, Karriere zu machen. Im Weg stand ihr dabei nur ihr Führungsverhalten. Bei ihren Vorgesetzten war bekannt, dass sie viel zu autoritär und selbstherrlich führte, dass sie ihren Mitarbeitern keine Entscheidungsfreiheiten ließ, wenig beliebt war und es in ihrem Team  deshalb ungewöhnlich hohe Fluktuation gab. Da sie trotz dieses dominanten Verhaltens als fachlich sehr gut anerkannt war, legte man ihr ein Coaching ans Herz, um ihr den Weg in die nächsthöhere Hierarchie-Ebene zu ermöglichen.
Das Coaching verlief auch zur allgemeinen Zufriedenheit, es wurde erfolgreich am Rollenverständnis einer Führungskraft und auch am Verhalten gearbeitet, für die Mitarbeiter trat eine spürbare Verbesserung ein, und auch „oben“ war man angetan von der positiven Entwicklung – so angetan, dass der gewünschte Karriereschritt tatsächlich vorgenommen wurde. Einige Zeit nach der Beförderung schlich sich jedoch peu á peu das alte Verhaltensmuster wieder ein und schließlich war es so, als hätte gar nie ein Coaching stattgefunden. Die Führungskraft wurde also ein zweites Mal ins Coaching geschickt.

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